Wissenswertes - Ringtraining

WAS WIR mit unseren Hunden üben:


Kommandos "Steh, "Sie her", "Bei mir" sowie Zähne zeigen, & Hoden abtasten.

"Steh", bei diesem Kommando müssen unsere Sheltie’s still stehen und sich abwartend verhalten. Wie erreichen wir das?

Für "STEH" halten Sie den Hund zuerst am Halsband fest, dann greifen Sie mit der anderen Hand unter seinen Bauch, damit er sich nicht hinsetzen kann. Immer wieder das Kommadon "Steh" wiederholen. Sobald dieses gefestigt ist so oft wie möglich stehen bleiben und dazu das Kommando "Steh". So lernt Ihr Hund bei dem Kommando "Steh" unverzüglich stehen zu bleiben und abzuwarten.

"kuck" Ein wichtiger Aspekt ist das Kommando" kuck". Der Hund soll sie aufmerksam ansehen oder in Richtung des Ringrichters blicken.

Dazu nehmen Sie ein Futterstückchen und halten Sie es sich selbst direkt vor die Stirn. Wenn er hungrig ist, wird er Ihrer Handbewegung mit den Augen folgen. Sobald er Sie direkt ansieht, sagen Sie "kuck!" Benutzen Sie für Ihre Aufforderung immer denselben Begriff.

Wenn Sie Erfolg haben wollen, muss die Belohnung am Anfang augenblicklich erfolgen, innerhalb von etwa 2 Sekunden! Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Wort und Handlung. Er lernt, dass es sich lohnt Sie anzusehen. Sie wiederum wissen, dass er aufmerksam ist, und können ihm so später z.B. Zeichen geben, ohne viel zu sagen. Dehnen sie den Zeitraum des Anschauens langsam aus. Auch bei Augenkontakt dürfen Sie Ihren Hund nicht bestrafen, anschreien oder schimpfen. Sie wären dann unberechenbar für ihn und nicht vertrauenswürdig. Man kann sich ja nicht auf Sie verlassen. Mal ist Anschauen eine Drohgeste - er hat's doch gewusst! - und dann wieder nicht?

MEIN TIPP:
Benutzen Sie den Namen Ihres Hundes und die Aufforderung zum Kommen nur in angenehmen Zusammenhang. Augenkontakt mit Ihnen, sein Name oder Herkommen darf niemals negative Folgen für Ihren Hund haben. Negative Erlebnisse in diesem Zusammenhang verschlechtern die Reaktion.

" Hier“ WIR GEHEN FOLGENDERMAßEN VOR:

Versuchen Sie, den Hund anfangs durch ein Leckerlie, das Sie in der linken Hand halten, zu motivieren, an der richtigen Stelle zu bleiben. Bleibt der Hund zurück und zögert, muntern Sie ihn auf mitzukommen. Neigt Ihr Schüler dazu, an der Leine zu zerren, bleiben sie stehen oder gehen sie in die andere Richtung. Schon bald wird der Hund lernen, nur sittsames gehen oder laufen an Ihrer Seite bringen ihn an die gewünschte Stelle. Hilfreich bei dieser Übung ist es, an einer Begrenzung, etwa einem Zaun, entlang zu gehen, und zwar so, dass der Hund sich zwischen Zaun und Ausbilder befindet. Gehen Sie anfangs nur kurze Strecken und nur geradeaus. Gelegentlich bleiben Sie stehen und lassen den Hund sitzen. Haben Sie bereits mit dem Welpen geübt, können Sie auch schon Kurven einbauen.

Hat Ihr Vierbeiner verstanden, was "HIer" bedeutet, beginnen Sie, Tempoänderungen einzubauen. Wechseln Sie dabei immer vom Normaltempo in eine schnellere oder langsamere Gangart. Anders wäre es für den Hund zu schwierig. Üben Sie jetzt auch Richtungsänderungen, in dem Sie Schlangenlinien oder Achten gehen. Korrigieren Sie den Hund bei Bedarf und vergessen Sie nicht, ihn für sein richtiges Verhalten zu loben.

Als nächstes üben Sie das Umkehren, also eine Drehung um 180 Grad. Man kann die Kehrtwendung so machen, dass der Hund dabei immer an der linken Seite bleibt. So ist es aber für den Hund oft nicht so leicht zu erkennen, dass man jetzt umkehrt. Deshalb gibt es noch eine andere Möglichkeit, die zwar anfangs sehr kompliziert wirkt, aber letztendlich flüssiger ist. Sie gehen mit Ihrem Hund. Wollen Sie nun umkehren, nehmen Sie die Leine nur in die rechte Hand und drehen sich nach links, also zum Hund. Wechseln Sie nun auf dem Rücken die Leine in die linke Hand und gehen Sie in die umgekehrte Richtung weiter. Nun ist Ihr Hund wieder an Ihrer linken Seite. Haben Sie das ein paar Mal geübt, ist es ganz einfach. Bei den Richtungsänderungen werden nun aus den Schlangenlinien rechte Winkel nach links und rechts. Besonders bei den Rechtswendungen sollten Sie darauf achten, dass der Hund korrekt mitgeht. Korrigieren Sie ihn gegebenenfalls, aber ziehen Sie ihn nie hinter sich her.

ZÄHNE ZEIGEN:

Dabei werden die Lefzen nacheinander auf beiden Seiten und vorne vorsichtig angehoben. Der Hund muss die Gebisskontrolle ruhig und ohne Widerstand über sich ergehen lassen. Dies erreicht man am Besten dadurch indem man mit dem Hund regelmäßig diese Griffe übt. Am Besten wenn möglich von unterschiedlichen Personen

HODEN KONTROLLIEREN:

Beim Rüden wird der Ringrichter auch kontrollieren ob beide Hoden vorhanden sind. Dies bedeutet ihr Hund muss lernen das ihm jemand - eventuell auch mal mit kalten Händen - an die Hoden greift. Dies erreichen Sie am besten indem Sie diese Griffe bei der täglichen Pflege als selbstverständlich einfließen lassen und auch Freunde und Besucher bitten diese Griffe zu üben.

Abschließend wünschen wir Ihrem Sheltie und Ihnen noch viel Erfolg und Spaß für Ihre Ausstellung!



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